Facebook Pixel

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, dir How to Social Media Part 1 und Part 2 durchzulesen, falls du dies nicht schon gemacht hast. Wenn es dir nur um die Werbeanzeigen auf Facebook geht, wünschen wir dir viel Vergnügen beim Lesen unseres Artikels.


Auf Social Media Kanälen vertreten zu sein und das Image deines Unternehmens zu pflegen, sollte heutzutage ein fixer Bestandteil deiner Online Marketing Strategie sein. Dabei solltest du bezahlte Werbung auf den verschiedenen Kanälen nicht außer Acht lassen. Denn leider erreichst du organisch immer weniger User:innen. Da Facebook Werbeanzeigen für viele oft ein großes Mysterium zu sein scheinen, leiten wir dich in How to Social Media – Part 3 durch die wichtigsten Arten von Werbeanzeigen. Am Ende erwartet dich ein Goodie.

Die wichtigsten Arten von Facebook Werbeanzeigen

Image Ad

Diese Form der Anzeige ist für den Anfang eine sehr einfache, da hier ein einzelnes Bild beworben wird. Du kannst zum Beispiel ein bereits vorhandenes Facebook Posting bewerben, um die Interaktion zu erhöhen oder mehr Reichweite zu generieren. 

Carousel Ads bieten die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen optimal vorzustellen. Du kannst dabei bis zu zehn Bilder oder Videos nutzen, um eine Art Slideshow zu erstellen. Dabei kannst du einen Link als Ziel einpflegen, welcher User:innen direkt zu deiner Website oder deinem Onlineshop führt. *Tipp: Du kannst jedes einzelne Bild mit einer anderen Unterseite deiner Website verknüpfen, sodass die User:innen direkt zum richtigen Produkt oder deiner Dienstleistung gelangen. Des weiteren, kannst du einen Call-to-Action Button einfügen. Diesen solltest du mit deinem Angebot abstimmen. Zum Beispiel “Jetzt shoppen” für Produkte oder “Mehr dazu” bzw. “Kontaktiere uns” für einen Link, der zu einer Übersicht deiner Dienstleistungen führt.

Video Ads

Diese Art von Ads kommt bei User:innen besonders gut an und wird von Facebook in der Ausspielung auch bevorzugt behandelt. Das bewegte Bild hat nämlich an Beliebtheit gewonnen und Facebook reagiert natürlich auf diesen Umstand. Um aufregende Video-Inhalte zu bewerben, die Nutzer:innen im ersten Moment überzeugen, solltest du ein professionelles Video produzieren lassen. Ist das Budget dafür nicht vorhanden, kannst du auch eine Art Slideshow-Video mit statischen Bildern und Text erstellen – so wird deine Anzeige, gegenüber Image Ads, von Facebook ebenfalls bevorzugt. 

Lead Ads

Wenn du Nutzer:innen eine einfache und schnelle Möglichkeit bieten möchtest Kontaktinformationen zu übermitteln, kannst du diese Art von Ads dafür nutzen. Dabei wird ein Instant-Formular erstellt, welches direkt auf Facebook ausgefüllt werden kann. Diese Daten auszuwerten ist innerhalb von Facebook sehr bequem, es zahlt sich aber definitiv aus dieses Anzeigenformat einmal zu testen.  

Event Ads

Hast du eine Veranstaltung auf Facebook erstellt, kannst du diese natürlich bewerben. Podcasts, Messen, Auftritte und mehr können so deiner Zielgruppe präsentiert werden. Dadurch kannst du mehr Tickets verkaufen, Zusagen erzielen oder Zuhörer akquirieren. Hast du den Facebook Pixel auf deiner Website installiert, kannst du zum Beispiel User:innen targetieren, die deine Website bereits besucht haben (Custom Audience). 

Messenger Ads

Um User:innen zusätzlich direkt anzusprechen und gibt es die Funktion, “Messenger” als zusätzliche, gewünschte Platzierung bei deiner Anzeige auszuwählen. So erhalten User:innen zwischen Ihren Chats im Facebook Messenger deine Ad und können direkt darauf antworten oder den integrierten Link nutzen um auf deine Website zu gelangen. 

Stories Ads

Stories Ads kommen generell sehr gut bei den Nutzer:innen an, da sie zwischen den anderen Stories aufpoppt und sofort Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es ist eine Möglichkeit deine Inhalte auf eine spannende Weise zu verbreiten und User:innen schnell zu deinem Profil, deiner Website oder zu deinem Onlineshop zu führen. *Tipp: Achte darauf, dass deine Stories Ads gut durchdacht bzw. grafisch ansprechend aufbereitet sind, um die User:innen auch wirklich für dich zu gewinnen. 

Diese große Auswahl an Ads erscheint im ersten Moment sehr viel. Daher empfehlen wir dir, vor allem zu Beginn, mit 1-2 Anzeigearten zu starten und diese dafür gut durchdacht und grafisch schön gestaltet zu nutzen. 

Kampagnenziele bei Werbeanzeigen

Dir werden von Facebook aktuell elf unterschiedliche Kampagnenarten in drei Kategorien angeboten: Bekanntheit, Abwägung und Conversion. Je nachdem, was du erreichen möchtest, kannst du deine Auswahl treffen. Wir haben für dich auch hier die Wichtigsten zusammengefasst und erklärt.

Markenbekanntheit

Ziel ist es, wie der Name schon richtig vermuten lässt, deine Marke oder dein Unternehmen bekannter zu machen. Es geht darum, Unser:innen deine Inhalte zu zeigen, die sich “eher” an deine Marke erinnern werden als andere. Durch diese spezielle Einstellung, kostet dieses Ziel etwas mehr, da besonders auf die Qualität geachtet wird. Solltest eher ein kleines Werbebudget zur Verfügung haben, empfehlen wir dich vorerst auf Reichweite, Interaktion oder Traffic für deine Website zu konzentrieren.  

Reichweite

Hier wird deine Ad “so vielen Menschen wie möglich” gezeigt. Du kannst sowohl eigene Werbeanzeigen erstellen, als auch bereits veröffentlichte Beiträge nutzen und so verbreiten. Dies empfiehlt sich oft am Anfang, wenn deine Marke oder dein Unternehmen noch eher unbekannt ist und hilft Facebook dabei, wichtige Daten von Kund:innen zu sammeln. Diese Daten benötigt Facebook in weiterer Folge für komplexere Anzeigen, welche Leads und Conversions erzielen. 

Traffic

Wie bereits der Name verrät, bringen dieses Ziel möglichst viel Traffic auf deine Website. Zum einen kannst du hierfür eine allgemeine Anzeige erstellen, die deine Werte und dein Image präsentiert und auf die Website verweist. Zum anderen empfiehlt es sich auch konkrete Dienstleistungen, Angebote oder Produkte zu präsentieren. Beim erstellen deiner Anzeige benötigst du beim Ziel Traffic immer einen Link, der auf deine Website oder deinen Online-Shop führt (inklusive Call-to-Action Button). 

Interaktion

Inhalte, die du auf deinem Unternehmensprofil veröffentlichst, kannst du mit diesem Ziel als Ad schalten. Es geht darum das Engagement mit deinen Inhalten zu fördern, das heißt, Likes und Kommentare auf deine Beiträge zu erhalten. 

Mit dem Ziel Interaktion gibt es auch noch die Möglichkeit, eine gezielte Anzeige zu schalten, mit welcher du Page Likes für deine Unternehmensseite generieren kannst. 

Videoaufrufe

Video Content ist sehr gefragt auf den Sozialen Plattformen. Dementsprechend kannst du eigene Videos produzieren und diese mit dem Ziel Videoaufrufe bewerben. Diese können dann auch, je nach Einstellung, als In-Stream-Anzeigen in längeren, anderen Facebook-Videos erscheinen. Dies ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit Videos zu bewerben. Auch die meisten anderen Ziele ermöglichen die Auswahl von Bild und Video Content.

Conversions

Conversions zu erreichen, zählt wahrscheinlich zu den wichtigsten, aber auch zu den kompliziertesten Zielen. Der Sinn ist es, User:innen zu wertvollen Handlungen zu bringen: das heißt, Käufe auf deiner Website zu tätigen, deine App zu installieren oder auch Kontakt aufzunehmen, um mehr über deine Dienstleistung zu erfahren bzw. diese zu buchen. Dazu ist für deine Website der Facebook-Pixel erforderlich, sodass eine genau Messung gemacht werden kann. Im Vergleich zu deinen Ausgaben möchtest du schließlich wissen, wie viele Conversions du tatsächlich über Facebook erhältst. 

Best Practices bei Facebook Werbeanzeigen

Vor allem als Neuling im Paid Ads Bereich, ist es wichtig zu experimentieren. Zum einen, kannst du verschiedene Zielgruppen testen, zum anderen, kannst du die unterschiedlichen Anzeigenformate ausprobieren. Du solltest die Kennzahlen deiner bezahlten Anzeigen fortlaufend analysieren und Optimierungen vornehmen, um deinen sogenannten Return On Advertising Spend zu erhöhen. Um Fehler bei deinen ersten Anzeigen zu vermeiden, haben wir die Fehler beim Schalten von Facebook Werbeanzeigen – Die zehn All-Time Klassiker für dich zusammengefasst.

Des Weiteren, solltest du unbedingt den Facebook-Pixel auf deiner Website installieren, wenn dein Ziel Conversions sind. Machst du dies nicht, kannst du dich auf deine Kennzahlen nicht verlassen, da du die Conversions nicht tracken kannst. 

Letzter *Tipp: Achte auf eine hohe Qualität deiner Inhalte! Sowohl textlich als auch grafisch bzw. bezogen auf die Fotos die du verwendest. Dies ist für deinen zukünftigen Social Media Erfolg ausschlaggebend.

Was benötigst du nun um mit Facebook Werbeanzeigen zu starten?

Da du jetzt ein Grundverständnis für die verschiedenen Arten von Facebook Werbeanzeigen bekommen hast und du, wie wir uns vorstellen können, sofort loslegen möchtest, haben wir hier zum Download für dich eine Anleitung wie du deine erste Kampagne startest. Wir wünschen dir damit viel Erfolg! 

    Sollte dieser kurze Auszug aus der mystischen Welt der Werbeanzeigen doch zu viel gewesen sein, kannst du dich auch gerne an uns wenden. Gerne zeigen wir dir mit unserem Mentoring Programm wie das alles genau funktioniert oder übernehmen die ganze Arbeit für dich. Wir freuen uns!