Facebook Pixel

Die iOS 14 Datenschutzabfrage hat sich dramatisch auf Social Advertising ausgewirkt: Für den Facebook Pixel ist es schwieriger, die Daten der Nutzer:innen zu erfassen. Um dem entgegen zu wirken, wurde mit der Conversion API ein neues Business Tool veröffentlicht. Ist das wirklich eine nützliche Alternative zum Facebook Pixel?

Der Facebook Pixel

Das Konzept hinter dem Facebook Pixel nennt sich clientseitiges Tracking und stammt aus der Netzwerktechnik. Client beschreibt den Webbrowser und der Server ist die Hardware. Auf dem Server liegen die Daten, die für alle User:innen zur Verfügung stehen, sobald sie eine bestimmte Website aufrufen. Wenn ihr zum Beispiel einen Online Shop über den Browser besucht, fragt der Client/Browser beim Server an, der die Daten zur Verfügung stellt. 

Bisher erfasste der auf der Website implementierte Pixelcode bestimmte Events und konnte so Aufschluss darüber geben (sofern der Cookie Nutzung zugestimmt wurde), welche Handlungen von Nutzer:innen via Social Media generiert werden konnten. Eine verschlüsselte Form dieser Daten, wurde an Facebook weitergeleitet und so wurde der Algorithmus angepasst. Ad-Blocker und die Kombination mit der iOS 14 Datenschutzabfrage sorgen daher für großen Informationsverlust und erschwertes Targeting. 

Die Conversion API 

Mit der Conversion API soll das serverseitige Tracking nun wieder zugänglicher sein: Wie auch beim Pixel geht es darum, Daten, die außerhalb der Plattformen entstehen, an Facebook zurückzusenden — jedoch nicht auf Browserbasis, sondern über den Server. Wenn ein/e User:in beispielsweise euren Shop besucht und ein Produkt in den Warenkorb legt, sendet der Server die Daten der/des Kund:in an Facebook weiter. Durch das Matchen von empfangenen Daten und dem passenden Profil, kann Facebook auch ohne Cookies die Daten zur/m User:in zuordnen. Je nach Datenlage, funktioniert dieser Prozess verlässlich oder eben weniger verlässlich.

Fazit 

Ihr müsst euch nicht zwischen Pixel und Konversion API entscheiden: Am besten nutzt ihr eine Kombination der beiden. Events, die durch den Facebook Pixel nicht erfasst werden können, werden dann eventuell über die Conversion API gesendet. Dadurch, dass jedes Event eine eigene ID hat, werden Daten auch nicht doppelt gezählt. Mit dem Facebook Pixel und der Conversion API werden mehr Daten an Facebook gesendet und damit ergeben sich bessere Optimierungsmöglichkeiten und eine stärkere Kampagnenperformance. 

Hier findet ihr eine Anleitung, wie ihr die Conversion API implementiert.

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